4: 6 Debakel gegen Kaiserau im letzten Heimspiel


 
Dieses Spiel war Hollywoodreif – Steven King hätte kein besseres Drehbuch schreiben können.
Aber alles nach der Reihe: Vor dem Spiel gegen SuS Kaiserau wurden Viktor Theisen, Patrick Sacher, Daniel Jänicke, Marc Langfeld und Hasan Kayabasi verabschiedet.
Und als wenn die Mannschaft sich diese Abschiede zu Herzen genommen hätte, drehte die Mannschaft in Hälfte 1 auf. Daniel Jänicke eröffnet in der 9. Minute den Torreigen zu Gunsten des SVB. 30 Minuten später machte auch der nächste Abgang des SV Brackel, Patrick Sacher das 2:0 (39.). Vier Minuten später war es wieder Patrick Sacher der zum 3:0 die Kugel im Netz versenkte (43.) mit dem 4:0 schaffte Sacher dann den Hattrick (45.).
Von Kaiserau war in Hälfte 1 nichts oder nur ganz wenig zu sehen. Wer jetzt dachte der SV Brackel würde in Halbzeit 2 ein Schaulaufen veranstalten und seinen Fans einen entspannten Fußballnachmittag gönnen, der sah sich fürchterlich getäuscht.
Was unsere Elf in Halbzeit 2 ablieferte, kann man mit einem Desaster gleichstellen. Da kommt nun ein Hollywoodregisseur ins Spiel der meinte, Dramatik braucht das Spiel. Unsere Jungs vergaßen nun das Fußballspielen und machten das Trainerteam sprachlos.
4:0 zur Halbzeit, aber es kam anders.
Torjäger Marvin Schuster wurde beim SuS Kaiserau eingewechselt und es begann das Schaulaufen des SuS Kaiserau. Wie wichtig der „Lange“ nämlich für das SuS-Spiel ist, das belegte er nach dem Seitenwechsel. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff, war es genau dieser Marvin Schuster der auf 1:4 verkürzte. Neun Minuten brauchten die Gäste mit Marcel Friede um diese Partie zu kippen. Das Drama nahm seinen Lauf. Ab diesem Zeitpunkt hatte der SV Brackel nichts mehr dagegenzusetzen. Und verlor das Kommando über dieses Spiel.
Wieder war es Marvin Schuster der Kaiserau nun das unentschieden bescherte. Timo Milcarek war 2.Minuten später zur Stelle und netzte zum 4:5 ein. Marvin Schuster war es erneut der mit dem 4:6 den Deckel auf diese Partie setzte (86.).
4:6 nach einer 4:0 Führung, das machte viele Fans des SV Brackel sprachlos. Dieses Drehbuch hatte die Mannschaft in der Hand und sie haben daraus ein Horrorende gemacht.

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren und Partnern